News

01. August 2020
Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder
Geschichte 5/27
Mikis Theodorakis wurde am 29.07. – 95 Jahre alt. Wir haben eine Komposition von ihm auf unserer neuen CD, die im SHOP bestellt werden kann.
Folge 5/27: Die ganze Erde uns
Das Lied gegen die griechische Militärdiktatur (1967-1974) stammt vom griechischen Komponisten Mikis Theodorakis. Am 21. April 1967 war es zum Putsch der faschistischen Obristen in Griechenland gekommen. Theodorakis ging sofort in den Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit Gefängnisstrafe geahndet. Vier Monate kämpfte Theodorakis als Gründer der Patriotischen Front PAM im Untergrund gegen die Junta. Im August 1967 wurde er verhaftet und im Hauptquartier der Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert. Im Gefängnis – nur im Kopf, ohne Stift und Papier – schreibt er den Zyklus «Sonne und Zeit», ein Dialog mit dem «Ich». So komponierte er an gegen die Diktatur, und gegen den eigenen Wahnsinn. Außerhalb des Gefängnisses wurde er zur Ikone des linken Kampfes. Seine Lieder waren in dieser Zeit streng verboten, aber illegal zirkulierten sie auf Schallplatten und Tonbändern und wurden heimlich gesungen. Sie trugen den Widerstand. «Keiner wird uns dieses Land nehmen», heißt es zum Beispiel in der Vertonung des Gedichtes von Jannis Ritsos im Lied „Die ganze Erde uns“. Erst Ende Januar 1968 wurde Theodorakis aus dem Gefängnis entlassen, im August desselben Jahres aber bereits ins arkadische Bergdorf Zatouna verbannt. Im Oktober 1969 schließlich wurde er ins Konzentrationslager Oropos überführt, wo er sehr schwer an Tuberkulose erkrankte. Eine internationale Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Berühmtheiten wie Dmitri Schostakowitsch, Leonard Bernstein, Arthur Miller, Yves Montand, Sir Laurence Olivier und Harry Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Dem französischen Zentrumspolitiker Jean-Jacques Servan-Schreiber gelang es dann am 13. April 1970, den Junta-Chef Georgios Papadopoulos zu überzeugen, Theodorakis ins Exil nach Frankreich zu entlassen. Wir haben das Lied ins Repertoire genommen angesichts der großen Wirtschaftskrise 2008, welche Griechenland besonders hart traf. Leidtragende der Krise waren – damals wie heute – nicht die Banken und die Reichen, sondern die arbeitenden Menschen. Diese fordern wieder verstärkte Teilhabe, sozialere Gerechtigkeit und Mitbestimmung. Ein griechisches Lied, das fordert: „Die ganze Erde uns und kein Stück unseren Feinden!“

26. Juli 2020
Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder
Geschichte 4/27
´Part of the Union` wurde in den 70iger Jahren schnell zur inoffiziellen Hymne der Gewerkschaftsbewegung in Großbritannien

Folge 4/27 Part of the Union:
In Großbritannien wurde das 1973 geschriebene Lied der Strawbs schnell zur inoffiziellen Hymne der Gewerkschaftsbewegung, wegen der klaren Aussage: „Ich bin Teil der Gewerkschaft“. Sehr deutlich wird im Lied, dass Streiks und Kämpfe um gerechte Teilhabe nur mit der Gewerkschaft erfolgreich sein können, dass man mit ihr zusammen keine Angst haben braucht und der Polizei – Scotland Yard – nur den Gewerkschafts-Ausweis hinstrecken muss, um deutlich zu machen, dass mit der Gewerkschaft im Rücken Einem nichts passieren kann. Und so heißt es im Lied: Das zeigen meiner Gewerkschaftskarte „macht mich zu einer Art Supermann“ und weiter: „Du bekommst mich nicht, weil ich Teil der Gewerkschaft bin und das bis zum Tag meines Todes.“ Als Gewerkschafter*innen wissen wir: Allein machen sie dich ein, gemeinsam sind wir stark!

25. Juli 2020
Wir trauern um Wolfgang „Wolle“ Kern-Bauer. Er starb bereits am 24. Juni 2020 im Alter von 66 Jahren. Wolle war in den Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre Gruppenmitglied und brachte die E-Gitarre bei den MARBACHERn ein. Er war beteiligt an den 2 Produktionen „Was kann in dieser Zeit ein Lied“ und „Nach der Arbeit“. Gerade bei der letztgenannten Produktion hat er viele Arrangements geschrieben und die Musik für den „Öko-Blues“ geschrieben. Er hat uns damit einen rockigen Sound beschert, – unvergessen seine E-Gitarren-Soli. Wir werden Wolle ein ehrendes Gedenken bewahren. (Auf den Bildern von 1999 in unserer Historischen Galerie ist Wolle mit E-Gitarre zur sehen.)

19.Juli 2020
Wir für mehr – neue Arbeiter*innen-Lieder
Geschichte 3/27
Das wohl bekannteste politische Frauenlied ist ´Brot und Rosen`. Dieses Lied singen wir sehr häufig, Es war der Wunsch vieler Frauen, dass wir dieses Lied auf unsere CD bringen. Zum hören der Lieder einfach die CD oder den Download im SHOP bestellen.

Folge 3/27: Brot und Rosen
„Meine Herren und Damen! Es ist das erste Mal, dass in Deutschland die Frau als freie und gleiche im Parlament zum Volke sprechen kann […]. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“ Mit diesen Worten eröffnete am 19. Februar 1919 die Sozialdemokratin Marie Juchaz als erste Frau ihre Rede in der Weimarer Nationalversammlung. Am 12. November 1918 – also bereits wenige Tage nach der Ausrufung der Republik – war endlich die rechtliche Grundlage für das Frauenwahlrecht geschaffen worden. – 2018: 100 Jahre Frauenwahlrecht!
Der Weg zum Frauenwahlrecht war lang. Das Frauenstimmrecht wurde von Akteurinnen verschiedener Flügel der Frauenbewegung seit Mitte des 19. Jahrhunderts erstritten und erkämpft.
So auch als 14.000 Textilarbeiterinnen und Arbeiter in Lawrence, Massachusetts, USA – 1912 in einen unbefristeten Streik gingen, um gegen Lohnkürzungen und für ein besseres Leben zu kämpfen. Auf einem ihrer Transparente stand: „We want Bread and Roses“ – Wir wollen Brot und Rosen!

18. Juli 2020
Wir trauern um Barbara Haslauer, früher Barbara Keppler. Bärbel, wie wir sie nannten, war von 1983 – 1988 Mitglied der MARBACHER. Unsere Erinnerungen sind noch lebendig, – an die Zeit als Ebe Keppler mit Bärbel bei den MARBACHERN aktiv waren. Bärbel hat eher still und bescheiden im Hintergrund dafür gesorgt, dass alles lief. Aber genau diese Menschen braucht es: Menschen, die ohne großes Aufheben ihren Teil beitragen zum großen Ganzen. Auf unserer ersten Produktion (1987) „Was kann in diese Zeit ein Lied“ hat sie damals noch mitgewirkt. Bärbel starb letzte Woche im Alter von 75 Jahren. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken wahren. In den Historischen Gruppenfotos unter SEHEN ist Bärbel auf den Bildern vin 1983-1987 immer mit dabei. Beim 1. Bild von 1986 sitzt sie rechts vorne hinter der Conga.

14. Juli 2020
Ein schöner Link unseres Vereins – Die Naturfreunde zu unserer CD

12. Juli 2020
Wir für mehr – neue Arbeiter*innen-Lieder
Geschichte 2/27
Heute geht es um den Titelsong unserer neuen CD und um die Hintergründe der IG Metall Tarifrunde 2016. Zum hören der Lieder einfach die CD oder den Download im SHOP bestellen.
Folge 2/27: Wir für mehr
Das Lied entstand in der Tarif-Auseinandersetzung der IG Metall 2015. „Wir für mehr!“ war dabei das Motto der Tarifbewegung. Neben der Forderung nach angemessenem Lohn standen in den Tarifverhandlungen die Themen Altersteilzeit und eine bezahlte Bildungszeit auch in Baden-Württemberg zur Verhandlung an. Ziel war dabei, dass Beschäftigte während der Weiterbildungszeit nicht mittellos dastehen. Arbeitnehmer sollten ein tarifvertragliches Recht bekommen, sich während ihres gesamten Arbeitslebens weiterbilden zu können – ohne dafür finanzielle Sicherheit oder ihr Arbeitsverhältnis opfern zu müssen.

Gesungen haben wir das Lied zusammen mit 5.000 Metallkollegen*innen in Neckarsulm, als AUDI und andere Metallbetriebe sich auf dem Marktplatz versammelt hatten und den Refrain kampfeslustig mitsangen.
Diese Tarifrunde erbrachte letztendlich für 872 500 Arbeitnehmer*innen in Baden-Württemberg 3,4% mehr Lohn. Erreicht wurde auch ein flexibler Übergang in die Rente mit u. a. Anpassungen an die Rentengesetzgebung, sowie die Neufassung des Tarifvertrags Qualifizierung mit dem Einstieg in eine geförderte Bildungsteilzeit, sowie Maßnahmen zur Qualifizierung An- und Ungelernter. Erfreulich ist, dass zum 01. Juli 2015 in Baden-Württemberg die bezahlte, fünftägige Bildungszeit durch alle DGB-Gewerkschaften für alle abhängig Beschäftigten erstritten werden konnte.

 06. Juli 2020
Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder
Geschichte 1/27
Arbeiter*innen-Lieder erzählen immer Geschichten, anlassbezogen begründet in einem Geschehnis aus der Arbeiter-, Antifa- und Friedensbewegung. Auf dieser Homepage werden wir die Geschichten aus dem Booklet zu den 26 Liedern unserer CD veröffentlichen. Zum hören der Lieder einfach die CD oder den Download im SHOP bestellen.

Folge 1/27: Hans-Gasparitsch-Lied (Bekenntnis):
Juli 2018: Der Widerstandskämpfer Hans Gasparitsch wurde vor 100 Jahren in Stuttgart geboren. Bereits mit 17 Jahren war er 1935 verhaftet worden, als er auf ein Denkmal „Hitler = Krieg“ gemalt hatte. Vom Gestapo-Gefängnis „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde er in die KZs Welzheim, Dachau, Flossenbürg und Buchenwald verschleppt, wo er die Selbstbefreiung des KZ erlebte und mit tausenden anderen Inhaftierten den „Schwur von Buchenwald“ schwor: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“. Dieses Motto beherzigte er sein Leben lang und klärte Jugendliche, Schüler und viele mehr über die Gefahren des Faschismus auf. Bei der Gedenkfeier zu seinem 100. Geburtstag im Waldheim Gaisburg, Stuttgart durften wir den kulturellen Rahmen bilden. Das Bekenntnis von Hans Gasparitsch zu Menschlichkeit und Frieden hat uns veranlasst ein Hans-Gasparitsch-Lied zu schreiben und in Uraufführung vorzutragen: „Mensch sein und bleiben, Geben und Nehmen, als Teil der Gesellschaft im großen Sehnen, nach Menschlichkeit, solidarisch gegen Ausbeutung und Ungerechtigkeit“.
Literaturtipp:
„100 Jahre Hans Gesparitsch“ – Christoph Leclaire / Ulrich Schneider, bestellen bei:
Lagergemeinschaft Buchenwald

02. Juli 2020

Unsere Doppel-CD ist jetzt erhältlich! 26 neue Arbeiter*innen-Lieder! Auch als Download erhältlich hier auf der Homepage im SHOP
Natürlich geht auch auf Facebook eine Messenger-Meldung´ oder ein Mail: info@diemarbacher.de

28. Juni 2020
Unsere neue CD kann über diese Homepage ab 01. Juli bestellt werden. Natürlich nehmen wir auch Bestellungen über Messenger, Facebook, Mail und Telefonanruf an.
27. Juni 2020
Die Sendung „Politfolk – Arbeiterlieder heute“ des Arbeitsweltradio vom 25. Juni mit den MARBACHERN gibt es als Podcast auf You Tube, Spotify, Podigee und Apple Music. In der Sendung sprachen wir über das Welktkulturerbe Arbeiterlied und v.a. über unsere neue CD „Wir für mehr“. Der Podcast ist – aus rechtlichen Gründen – leider ohne unsere in der Sendung vorgestellten Lieder. Die CD kann derzeit bereits über unsere Mail-Adresse info@diemarbacher.de bestellt werden.
Podcast „Politfolk-Arbeiterlied heute“ mit den MARBACHERN

Juni 2020
Wir MARBACHER sind nun auch auf Facebook. Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen unsere Seite teilen würden! Dort findet sich der Podcast zur Sendung des Arbeitsweltradios mit uns zum Thema Arbeiter*innenn-Lied und zur neuen CD
FACEBOOK Seite der MARBACHER

25. Juni 2020
10:00 Uhr Arbeitsweltradio im Freien Radio für Stuttgart: Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder
Einen Vorgeschmack auf unsere neue CD, welche nächste Woche erscheint, gibt es am Donnerstag, 25. Juni 2020, um 10 Uhr im Arbeitsweltradio des Freien Radio für Stuttgart. Dort sind wir LIVE im Studio und stellen „Wir für mehr“ vor! Link unten anklicken und im LIVESTREAM mithören!

Bild zur Sendung
Hier der Text zur Sendung:
Im Jahr 2014 ist das Arbeiterlied in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen worden. In der Begründung für die Aufnahme in die UNESCO-Liste heißt es: „Die Lieder weisen häufig einen positiven Bezug zur grenzüberschreitenden Solidarität und zum Streben nach Frieden zwischen den Völkern auf. […] Die Lieder der deutschen Arbeiterbewegung zeigen auch heute noch eine große Lebendigkeit, die, von den Medien weitgehend unbeachtet, etwa in der Neuentstehung von Liedern im Kontext von Streiks oder Auseinandersetzungen um Werksschließungen zum Ausdruck kommt.“
Die MARBACHER stehen seit über 45 Jahren in der Tradition des Arbeiterlieds. Kennzeichnend ist für sie jedoch, dass sie eigene, neue Arbeiterlieder schreiben und komponieren. Eine konstante Größe blieb dabei immer das „Stellung beziehen“, das Einmischen mit den Mitteln der Musik in unser Leben und die Kämpfe um gute Arbeit, Frieden, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Die Stärke des politischen Liedes besteht nicht im Konsumieren, sondern im empathischen Begreifen, dass die Lieder uns etwas aus unserem Leben als gemeinschaftliche Wesen erzählen. Oder auch etwas einfacher ausgedrückt: Das möglichst gemeinsame Singen macht stark – und das politische Lied ermutigt dazu.
Am 1. Juli erscheint ihre neue Doppel-CD „Wir für mehr! – Neue Arbeiter*innen-Lieder“. Gast im Studio sind Silke Ortwein und Bernhard Löffler.
Hier geht es zum LIVESTREAM

Mai 2020
Es ist mal wieder ein Bild aus der Vergangenheit der MARBACHER aufgetaucht: November 1987: Polen-Tour mit 5 Auftritten in 5 Tagen, – die meisten davon in Lodz. Die MARBACHER von links nach rechts: Rüdiger Ribitzki, Wolfgang Kern, Beate Löffler, Mike Janipka, Ralf Glenk, Rolkand Beck, Bernhard Löffler (kniend links). Rechts polnische Freunde, kniend rechts und ganz rechts unsere bis heute guten Freunde Krzysztof und Marya Augustyniak.
Die MARBACHER auf Polen-Tour 1987

Mai 2020
Wir gehen in die Endphase unserer CD-Produktion und hoffen im Juni fertig zu sein: „Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder“ – Doppel-CD mit 14 eigenen Liedern auf CD 1 und 12 anderen Lieder auf CD 2, die unbedingt bekannter werden sollten. Lieder aus der Arbeitswelt, zu Frieden und Ökologie und zum Antifaschismus. Hier das Cover der CD:

März/April 2020
auch wir MARBACHER stecken in der Corona Falle, so fanden jetzt bereits Auftritte nicht statt, die momentan verschoben werden oder ausfallen. Auch die Weiterarbeit an unserer neuen CD „Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder“ ist ins Stocken geraten, da wir momentan die Abmischung der 2. CD im Studio nicht fertig stellen können. So wird sich die Veröffentlichung auch verzögern. Wir wünschen Allen: Bleibt gesund!.

Im Februar 2020
Aus Lauda-Königshofen hat uns eine schöne Zuschrift erreicht: „Ich bin von Ihnen und Ihrer Gruppe sehr beeindruckt und habe mich ein wenig auf Ihrer Seite umgesehen – als ausgemachter Liedermacherfan begeistert mich das, was Sie seit unglaublichen 40 Jahren auf die Beine stellen…die alten Photos sind ja toll! Schön, wenn das Notwendige, Beschwerliche und Düstere, der Kampf gegen den Faschismus, einem solche hellen ´Entdeckungen` gewissermaßen ´vor die Füße spült`. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Gruppe von Herzen viel Freude an Ihrer musikalischen und politischen Arbeit – Durchhaltevermögen (das haben Sie ja ohnehin längst bewiesen), kreative Ideen. Es ist schön, dass es Menschen wie Sie gibt! .“  Und in der Heilbronner Stimme stand am 11.02. zu unserem Auftritt bei den LINKEN: „Die Songgruppe MARBACHER präsentierten schwungvoll politische Lieder aus der internationalen Arbeiterbewegung, zu ökologischen und feministischen Themen und machten den Abend zu einer kulturellen Besonderheit“.

06. Januar 2020
Vier intensive Tage im Tonstudio liegen hinter den MARBACHERN, in denen die neue CD „Wir für mehr – Neue Arbeiter*innen-Lieder“ eingespielt wurde. 24 neue Songs – Lieder vom Leben, den Tarifbewegungen, Ökologie, gegen Faschismus und Krieg, darunter internationales Liedgut und viele eigene Lieder. Eingespielt wurde das Ganze mit drei ehemaligen MARBACHERN. Ein guter Start ins Neue Jahr! Hier ein Bild aus dem Tonstudio:
Von links nach rechts: Bernhard Löffler (Gesang), Elisabeth Spohn (Gesang), Ralf Glenk (Gitarre, Mandoline), Rüdiger Ribitzki (Gitarre, Bass), Karin Lindacher (Akkordeon, Flöte), Silke Tekolf (Geige) und Silke Ortwein (Cajon, Flöte,Gitarre, Gesang.)

20. Oktober 2019
Zukunft: Wir stecken voll in den Vorbereitungen und den Proben zu einer neuen CD der MARBACHER: „Wir für mehr! – Neue Arbeiter/innen-Lieder“. Mit dieser Doppel-CD wollen wir aufzeigen, dass das immaterielle Weltkultur-Erbe „Arbeiterlied“ keine Sache von früher ist, sondern modern interpretiert werden kann und immer neue Lieder hervorbringt, aus den Tarif-Bewegungen der Gewerkschaften, dem Kampf gegen Faschismus und Krieg und für den Umweltschutz. Auf CD 1 werden wir dabei ausschließlich eigene Lieder verwirklichen, während auf CD 2 Lieder von Anderen, – welche es verdient haben gesungen zu werden – von uns gesungen und vorgestellt werden.
Fest mit dabei sind neben der Stammbesetzung zwei ehemalige MARBACHER. Auf dem Bild Pressefest 1984 (vorherige NEWS) sind Beide noch in jungen Jahren zu sehen: Karin Lindacher (Zweite von Links) und Ralf Glenk (zweiter von Rechts).

20. Oktober 2019
Vergangenheit: Es sind wieder zwei Bilder aus der bewegten Geschichte der MARBACHER aufgetaucht. Beim Sommerfest der DKP haben wir 1983 ein Folk-Kabarett Programm zum Thema: Umwelschutz „Da ist ja wohl der Wurm drin“ aufgeführt. Beim UZ-Pressefest 1984 waren wir mit einem Liedprogramm am Start:
Sommerfest-1983  
Pressefest-1984

03. Oktober 2019
Am Sonntag, den 29. September fand der NaturFreunde Tag auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Dort spielten wir im voll besetzten Holzpavillon Umweltschutz-Lieder. Hier ein Bild von unserem Auftritt:


28. September 2019
Am letzten Sonntag sind die MARBACHER bei der 100-Jahre Feier der Naturfreunde Metzingen aufgetreten. Die Reutlinger Nachrichten haben über das Fest und uns sehr treffend und positiv am 25.09. berichtet: „Die MARBACHER Songgruppe der Naturfreunde stimmte auf den Festakt ein und machte damit schon mahnend auf ein wesentliches Anliegen der Naturfreunde aufmerksam, die sich für Umwelt, Natur, Klimaschutz und gegen Rassismus engagieren. Miit eigenen Liedtexten machten die Musiker auf zubetonierte Flächen, Plastikmüll und Raubbau am Wald aufmerkasm. Schlechte Luft, verstrahlter Abfall und die zusätzliche Belastung der Verbraucher durch steigende Gebühren und Preise waren weitere Themen in den Liedern mit der Forderung, ´der alte Weg ist hier zu Ende, – wir brauchen jetzt die Wende.` „

03. September 2019
Sehr schön, wie die NaturFreunde Württemberg in ihrem Newsletter „Netzwerk Kultur und Biildung“ auf das 45-jährige Jubiläum der MARBACHER hingewiesen haben und damit ihre Wertschätzung unseres Engagements innerhalb der NaturFreunde-Bewegung würdigt.

Hier der Newsletter

02. September 2019
Das ist eine interessante Zuschrift zu unserer letzten CD: „Ich finds sehr cool! vor allem die Spannung zwischen den Texten, die ja auch echt krass sind, und den zarten Frauenstimmchen. Kommt so harmlos daher und hat Sprengkraft. – ´Die ich liebe ist schön` –  wow. Kann ich am Feuer singen!“ – ´Hier nicht Dort! Lieder gegen das Vergessen` in unserem Shop.

21. Juli 2019
Wir haben im Keller des Willi-Bleicher-Haus Stuttgart ein Fotoalbum der DGB-Landeskonferenz vom 29. Januar 1982 gefunden, an welchem die Marbacher Songgruppe – also wir – aufgetreten sind. Tatsächlich sind Zwei der Fünf heute noch aktiv bei den MARBACHERN dabei: Zweiiter von links – Bernhard Löffler, – Zweiter von Rechts: Rüdiger Ribitzki. Weiter v.l.n.R.: Christiane Haslach, Ebe Keppler und Jockel (Nachname nicht mehr parat).
MARBACHER am 31.01.1982 Offenburg

12. Mai 2019
Seit mehreren Jahrzehnten findet die jährliche Gedenkfeier am KZ Friedhof Birnau statt (siehe Einladung zur Feier unter Termine, vergangene Veranstaltungen). Noch nie war die Feier solch widrigen Wetterbedingungen ausgesetzt wie dieses Jahr am 11. Mai: Sturm, Gewitter, Sonne, Windböen, peitschender Regen, Kälte, Regenbogen. Erstaunlich, dass die Gedenkenden in stoischer Ruhe aushielten, eng ausharrend unter ihren Regenschirmen. Dies Alles vor der Kulisse eines aufgewühlten Bodensees und blinkenden Sturmwarnungs-Lichtern, sowie der grandiosen Kulisse der schneebedeckten Schweizer Berge. Mittendrin die MARBACHER; versammelt mit den Redner/innen unter einem Pavillon, der mehrfach drohte fortgerissen zu werden. Trotz aller Widrigkeiten wurden die Gedenkreden gehalten und sangen Alle die MOORSOLDATEN und BELLA CIAO mit. Dies für die angereisten italienischen Freunde, Nachkommen der KZ-Opfer aus Rivoli bei Turin. Zu allem Überfluss, blieb noch unser Gruppenbus im Schlamm der aufgeweichten Wiese stecken. Endlich im trockenen und warmen Raum bei der Mitgliederversammlung der VVN/BdA angekommen, fanden wir ein aufmerksames Publikum vor, das interessiert unseren Antifa-Liedern lauschte, viel Beifall spendete und mehere Zugaben einforderte. Auch wurden italienische Widerstandslieder angestimmt wie das Partisanenlied ´Compagni Fratelli Cervì` und ´Avanti Popolo`. So fand der Abend seinen Abschluss mit dem vom Herzen kommenden Dank der italienischen Freunde: „Applauso. Molto Bravi!`

11. Mai 2019
Im Julii 2018 spielten die MARBACHER bei einer Gedenkfeier anlässlich des 100. Geburtstags von Hans Gasparisch, Antifaschist und ehemaliger Buchenwald-Häftling (siehe News vom Juli 2018 weiter unten). Dort haben wir unser ´Hans Gasparitsch Lied` uraufgeführt. Im Nachklang zu der Veranstaltung kam die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora auf uns zu, ob sie nicht unser Lied in die Biografie von Hans Gasparitsch auf ihrer Homepage, auf der die Buchenwald-Häftlinge vorgestellt werden, veröffentlichen dürfen. Dem haben wir zugestimmt und haben das Lied an unserem Auftritt zum Antikriegstag in Fellbach per Handy mitgeschnitten. Keine gute Aufnahme, aber sicherlich ein Dokument des Gedenkens. Hier unser Lied  ´Bekenntnis, Hans Gasparitsch Lied` Hier der Link zur Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora, Freundeskreis

4. Mai 2019
Wir durften erneut die Gedenfeier der Stadt Bad Friedrichshall zum Gedenken an das KZ Kochendorf und die Zwangsarbeit im Salzbergwerk mit unseren Liedern umrahmen, darunter unser Kochendorf-Lied „Hier nicht dort“. Mit dabei Pierre Dawance, letzter Überlebender des KZ.: 75 Jahre KZ Kochendorf und 20 Jahre Dauerausstellung unter Tage. Zum Auftritt schreibt die Heilbronner Stimme (09.05.2019): „Sehr stimmungsvoll wird die Gedenkfeier umrahmt durch Liedbeiträge von der Marbacher Gruppe….“
Hier der Bericht des SWR vom 04.05. mit Bild von den MARBACHERN

1. Mai 2019
Endlich mal schönes Wetter am 1. Mai. Auftrittsort der MARBACHER war das Clara-Zetkin-Waldheim in Stuttgart. Es ist eine alte Tradition, dass nach der Maikundgebung des DGB auf dem Stuttgarter Marktplatz in den zahlreichen Arbeiter-Waldheimen in den Wäldern und den Hängen Stuttgarts weiter gefeiert wird. Zu den Festen fanden sich diesmal viele Famiilien ein, die mit ihren Kindern im Freien feierten. Auch im Clara-Zetkin-Heim ´steppte der Bär`, wie die Bilder vom Fest zeigen:April 2019
Eine bemerkenswerte Bandbreite hat der GEW-Kleinkunstabend im Mauerwerk Herrenberg am 06. April geboten: Vom Jazz (GEW-Band) über Sketche (Bernd + Steffi), Kabarett (Gabi Weber-Urban) und Mundart-Lesung (Klaus-Dieter Reichert), bis hin zu 2 Irish Folk Bands (Strings, Woman & Voices + Triple Distilled), Tanzband (Farina & the Braves) und einem Gitarren/Querflöten-Duo (Reinhard + Alexander) , – traten 9 Gruppen und Einzelkünstler auf. Mittendrin die MARBACHER, mit ganz neuen Liedern und ihrem Politfolk. Eine bemerkenswerte Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und einer auf das Publikum übergreifenden Leidenschaft. Handgemachtes mit Herz und Verstand, in selten gehörter Authentizität und der Freude am künstlerischen Tun. Ein toller Abend, – der um 24 Uhr noch nicht zu Ende war! Schön, dass das Publikum bei den MARBACHERN und dem israelisch/palästinensischen Friedenslied (von Yael Deckelbaum) mitsang: „From the north, to the south, from the east to the west, hear the prayer of the mothers, – bring them peace. bring them peace.“ Hier einige Fotos vom Auftritt:

März 2019
Anlässlich der Ausstellungs-Eröffnung ´Walter Vielhauer` in der Volkshochschule Heilbronn haben die MARBACHER ihr neues Walter-Vielhauer-Lied uraufgeführt. Spontan-Applaus gab es für die Textzeile: „Schade nur, dass in dieser Stadt keine Straße seinen Namen hat“. Walter Vielhauer war ein Heilbronner Arbeiter, Widerstandskämpfer und Gewerkschafter. Er wurde am 1. April 1909 in Reutlingen geboren und starb am 19.4.1986 in Heilbronn. Zum Silberschmied  ausgebildet, arbeitete er bis zu seiner Entlassung 1932 bei der Fa. Bruckmann in Heilbronn. Von 1933 bis 1945 war Walter Vielhauer in den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Buchenwald inhaftiert. Nach 1945 war er Dezernent des Oberbürgermeisters Beutinger in Heilbronn. Von 1948 bis 1958 war er Stadtrat für die KPD. Besonders in den 70er und 80er Jahren trat Walter Vielhauer auf vielen antifaschistischen und gewerkschaftlichen Veranstaltungen, sowie Friedenskundgebungen auf, oft zusammen mit den MARBACHERN, die damals noch Naturfreundejugend Songgruppe Marbach hieß.

März 2019
Unsere ersten beiden Auftritte in unserem Jubiläumsjahr 2019 – 45 Jahre MARBACHER – beim Neujahrsempfang der LINKEN im Staatsarchiv in Ludwigsburg und zum Frauentag für den DGB Rems-Murr in der Alten Kelter Winnenden. Hier einige Bilder:

Januar 2019
Eine schöne Zuschrift hat uns erreicht: ´Der Satz auf der Karte „könnte ich auch auf Euch und Eure Musik anwenden, ´ich lobe eure Musik, eure Texte – die alles fordern und fördern, Gerechtigkeit und klaren Geist und eine beschwingte Seele…` Die vielen Anfragen im letzten Jahr zeigen, dass ihr ankommt und auf dem richtigen Weg seid und etwas bewirkt durch Eure Botschaft – ich sage DANKE für Euer unermüdliches, vielseitiges, immer passend ausgesuchtes Repertoire, Euren ehrenamtlichen und sinnvoll eingesetzten Zeitvertreib, Euer großes Engagement!! 45 Jahre die MARBACHER – das ist eine stolze Zahl an Jahren – ein Grund zum Danken und Feiern!! In diesem Sinne: herzliche Gratulation zum Jubiläumsjahr – den Terminen zu entnehmen seid ihr auch 2019 gut beschäftigt!! …. und an neuen Liedschöpfungen fehlt es auch nicht….. In herzlicher Verbundenheit!“

02. Januar 2019
Nachdem wir 2018 so viele Auftritte wie seit langem nicht mehr hatten, starten wir ins Jubiläumsjahr 2019: 45 Jahre MARBACHER. Lieder, die Stellung beziehen, natürlich  wieder mit vielen neuen Liedern. Schön, dass bereits einige Auftritte feststehen.

29. November 2018
Am 29.11. fand eine Festveranstaltung zu „100 Jahre Achtstundentag“ von IGM, ver.di, DGB und Zukunftsforum im Willi-Bleicher-Haus Stuttgart statt. Leider wieder nur zu Dritt machten wir die Not zur Tugend und präsentierten in Uraufführung ein neues Lied: „Achtstundentag“ in dem es heißt: „Für viele Menschen sind leider die täglichen 8-Stunden, auch nur ein Wunsch und längst nicht Realität, vor einhunder Jahren, schien das Problem schon überwunden, – ach, wenn es nur für alle so wär.“ ( Melodie: ´Nicht nur nebenbei`)


23. November 2018:

„100 Jahre Novemberrevolution – 100 Jahre Frauenwahlrecht“: Aus Anlass der 100 Jahr-Feiern haben wir eine Textlich-Musikalische Collage zusammengestellt, – unsere Proletenpassion zu den Ereignissen 1918 vor 100 Jahren und dem Kampf der Frauen um Gleichberechtigung: 15 Lieder, Geschichtstexte und Gedichte formten das 1 1/2 stündige Programm, das in Winnenden im schönen Ambiente des Alten Theaters zur Uraufführung gelang. Das Programm wurde sehr gut aufgenommen und Viele merkten an, dass wir viel öfter uns unserer eigenen Geschichte bewußt werden müssten. „Der lange Marsch durch die lange Nacht der Geschichte hat uns stark gemacht. Wir sind auf dem Weg und wir haben im Sinn unser Ziel zu erreichen, denn wir wissen, wohin. Wir lernen im Vorwärtsgehn, Wir lernen im Gehn. Wir lernen im Vorwärtsgehn wir lernen im Gehn!“ (Schmetterlinge). (Der Artikel-Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Waiblinger Zeitung.)

Downloads:
Artikel in der Waiblinger Zeitung vom 26.1.2018
Liedertexte: 100 Jahre Novemberrevolution – 100 Jahre Frauenwahlrecht


07.-09. September 2018

Erlebnisreich waren die Tage am UZ-Pressefest. Dort begegneten wir Hartmut König, dem Gründer des Oktoberklubs und Komponist des Klassikers „Sag mir wo du stehst“. In seine Autobiografie hat er als Widmung geschrieben: „Für Bernhard als Gruß an die MARBACHER Singegruppe, herzlich Hartmut König“. Beim durch uns angebotenen „Gemeinsamen Arbeiterlieder-Singen mit den MARBACHERN“ war die Stimmung prächtig. Hier ein Bild von unserem Publikum am Liederabend gegen Mitternacht


August 2018
Der Sommerhit 2018 heißt Bella Ciao. Das altbekannte italienische Partisanenlied wird in der Remix-Dancefloor-Disco Version von DJ Hugel (ausgesprochen: Üschell) in den Clubs rund um den Globus gespielt und getanzt. Wer das Original bevorzugt hört sich die Version an, gespielt von den MARBACHERN auf der Anti-Pegida-Kundgebung im Mai 2015 in Stuttgart. Diese (leider nur) Handyaufnahme von Bell Ciao kann bei der NEWS vom Mai 2015 weiter unten auf dieser Seite angehört werden.

28. Juli 2018
Wir trauern um Wolfgang „Wolfe“ Lindacher, Gründungsmitglied der MARBACHER. Wolfe hat nach schwerer Krankheit 68jährig einfach aufgehört zu atmen. Er hat in den 70iger Jahren die Gruppe mit seinem Mandolinen- und Bongospiel bereichert, bevor er aus der Gruppe ausstieg. In den 80igern kehrte er als Techniker zu den MARBACHERN zurück und hat jahrelang unsere Auftritte ausgesteuert. Bis zum Schluss blieb er uns genauso verbunden, wie wir ihm. Wir trauern sehr und werden ihm ein ehrendes Andenken wahren. (Wolfe, 2. von links)

1974

Juli 2018
Der Widerstandskämpfer Hans Gasparitsch wurde vor 100 Jahren in Stuttgart geboren. Bereits mit 17 Jahren war er 1935 verhaftet worden, als er auf ein Denkmal „Hitler = Krieg“ gemalt hatte. Vom Gestapo-Gefängnis „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde er in die KZs Welzheim, Dachau, Flossenbürg und Buchenwald verschleppt, wo er die Selbstbefreiung des KZ erlebte und mit Tausenden anderen Inhaftierten den „Schwur von Buchenwald“ schwor: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“. Dieses Motto beherzigte er sein Leben lang und klärte Jugendliche, Schüler und viele mehr über die Gefahren des Faschismus auf. Bei der Gedenkfeier zu seinem 100. Geburtstag im Waldheim Gaisburg, Stuttgart durften wir den kulturellen Rahmen bilden. Das Bekenntnis von Hans Gasparitsch zu Menschlichkeit und Frieden hat uns veranlasst ein Hans-Gasparitsch-Lied zu schreiben und in Uraufführung vorzutragen: „Mensch sein und bleiben, Geben und Nehmen, als Teil der Gesellschaft im großen Sehnen, nach Menschlichkeit, solidarisch gegen Ausbeutung und Ungerechtigkeit“.

05. Mai 2018
Wir durften erneut die Gedenfeier der Stadt Bad Friedrichshall zum Gedenken an das KZ Kochendorf und die Zwangsarbeit im Salzbergwerk mit unseren Liedern umrahmen, darunter unser Kochendorf-Lied „Hier nicht dort“. Mit dabei Pierre Dawance, letzter Überlebender des KZ. Der 19-jährige Pierre Dawance (Frankreich) wurde 1944 als Mitglied der Résistance in Frankreich verhaftet. Er kam mit dem berüchtigten „Zug aus Loos“ ins KZ Sachsenhausen und von dort am 1. Oktober 1944 ins KZ-Außenlager Kochendorf. Dawance musste für das „Kommando Straßenbau“ und im Salzbergwerk arbeiten. Im KZ waren die hygienischen Bedingungen katastrophal, erinnert er sich: „Es war schlammig und überall lag Durchfall herum.“ Ein ungarischer Jude gab dem jungen Franzosen Tipps, die ihm halfen, das Lager zu überleben.Unser Bild zeigt einen Teil der MARBACHER und Pierre Dawance, 93 Jahre alt, vor seinem Bild als 19 Jähriger (rechts hinten) im Salzbergewerk Kochendorf.

14. April 2018
Bei der Kulturnacht des Friedenstreffs Stuttgart Nord konnten wir ein einstündiges Friedenslieder-Programm präsentieren. Wie aktuell das Programm war beweist der Raketenschlag Frankreichs, Großbrittaniens und der USA mit 100 Raketen gegen Syrien. Die Weltfriedenslage ist wieder mal in Gefahr. Wir werden unsere Lieder gegen Krieg und Gewalt und für den Menschheitstraum vom Frieden so lange singen, bis das „Kriegsgespenst“ gebannt ist. „Kommt mit und stimmt mit uns zusammen das Lied des Friedens an.“ Ein Bild vom Auftritt bei der Feuerbacher Kulturnacht.

Februar 2018
Uns hat im Januar eine wunderbare Zuschrift von einem „Fan seit 2015“ erreicht: Ich möchte „meine – nach wie vor anhaltende – Begeisterung und Wertschätzung zum Ausdruck bringen und ebenso den Dank für eure musikalische Leistung, das unermüdliche Engagement, für die – in jeder Hinsicht – deutliche Botschaft – ob kritisch und politisch oder ernst und mahnend – alles kommt an bei uns, dem Publikum!! Eure Lieder – das seid IHR- autentisch, mutig, frech, leidenschaftlich …. Hinzu kommt noch die Art und Weise, mit der Ihr dem Publikum, also UNS begegnet – sie wirkt begeisternd und vermittelt Nähe durch die ´Musik zum anfassen`, durch euch persönlich. Wenn bei euch ´We shall overcome` mitgesungen werden darf und auch sonst, bei bekannten Liedern, ist das verbindend, ja, das sind ´wir`, das Publikum, Teil von euch!“

1. Dezember 2017
Unser letzter Auftritt des Jahres 2017 bei den SPD Senioren AG 60 Plus in Böckingen bescherte uns ein hervorragend mitsingendes Publikum, aber auch eine gute Presse in mehreren Zeitungen:
Presse zu unserem Auftritt am 01. Dezember 

November 2017
Bei Auftritten in Hemmingen, Schwäbisch Hall, Heilbronn und Neckarsulm konnten wir mit unterschiedlichen Lied-Programmen erfreuen. Neu im Programm – als Zeichen gegen die Trump-Ära – haben wir Lieder des demokratischen Amerikas aufgenommen, Woody Guthrie, Bob Dylan und Pete Seeger lassen grüßen. Hier ein paar Bilder der Auftritte.

6. Juli 2017
Zwei MARBACHER konnten bei einer gewerkschaftlichen Austauschfahrt des DGB Nordwürttemberg zum rumänischen Gewerkschaftsbund BNS teilnehmen. Anlässlich eines Folkloreabends wurden die Zwei angefragt, ob sie nicht auch einige Lieder beitragen könnten. Nachdem eine Gitarre aufgetrieben wurde fand der Auftritt im Kulturhaus von Oradea, Region Bihor, Rumänien am 6. Juli tatsächlich statt. Überraschend für uns, wie begeistert das Publikum und die Folkloregruppe bei unseren 3 Liedern mitging und gar mittanzte. Ein großes Erlebnis und ein weiterer Auslandsauftritt, live in Oradea: ´Brot und Rosen` (Handy-Aufnahme eines Zuschauers):

 Juli 2017
Die Gewerkschaft Erziehung, Wissenschaft – GEW – hat ein Video veröffentlicht von ihrer Bildungs-Kundgebung am 30. Juni. Nach anderthalb Minuten kommt unser Lied „Bessere Bildung“ fast in vollständiger Länge, schön unterlegt mit stimmungsvollen Bildern von der Kundgebung. Hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=xpTVTLKw-AY

30. Juni 2017
Wir haben auf der Kundgebung „Baustelle Bildung“ der GEW gespielt. Uns bot sich von der Bühne am Stuttgarter Schillerplatz ein buntes Bild und viele Kollegenn/innen im Baustellen-Outfit. Auch das Fernsehen war dabei und bescherte uns mal wieder einen kleinen TV-Auftritt (Landesschau SWR, 30.06.2017). „Schuld an der Bildungsmisere sei die Politik der Landesregierung. der sei die Schuldenbremse und die Schwarze Null wichtiger wie die Bildung“, so die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz. Und zu Bildern der MARBACHER der SWR-Kommentar: „Dies sei falsch hieß es auch in einem eigens für die Demo komponierten Lied“ und original Live unser Lied: „BessreBildung – braucht unser Land, wir alle packen an – Hand in Hand, Doch gute Bildung hat ihren Preis, Sparen ist hier, der letzte ……“


31. Mai 2017

Georg Herwegh, der bedeutende Arbeiter-Dichterfürst wurde vor 200 Jahren in Stuttgart geboren. Er schrieb für den Allgemeine Deutschen Arbeiterverein, dem Vorläufer der SPD, 1886 das Bundeslied: „Bet unnd Arbeit„. „Mann der Arbeit aufgewacht und erkenne deine Macht, alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm das will.“ Aus Anlass seines Geburtstags führte die Rosa-Luxemburg-Stiftung einen kulturellen Herwegh-Abend im Willi-Bleicher-Haus, Stuttgart durch. Dort sprach Bernhard Löffler, ältestes MARBACHER Mitglied zum Thema Arbeiterlied. Sein kurzes Referat hier zum nachlesen: Arbeiterlied

Mai 2017
Unser Auftritt bei der Maifeier im Clara-Zetkin-Waldheim fand – wie im letzten Jahr – unter widrigen Umständen bei kaltem Wetter und Regen statt. Zur Aufführung brachten wir sieben neue Lieder, welche ab sofort unser Repertoire erweitern. Darunter Lieder von Woody Guthrie und Pete Seeger, aber auch eine neue Eigenkomposition: „Energie“ zur Energiewende. Eine Zuschrift: „Euer Programm am 1.Mai 2017 war ja trotz Regen u Kälte sooo super, die Leidenschaft und Herzenswärme, mit der eure Lieder vorgetragen wurden, hat die Wärme geliefert !!!“


Februar 2017
Wir haben bei der Ausstellungseröffnung „Vergessene Geschichte- Berufsverbote – Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland“ gesungen. Es ist nun 45 Jahre her, dass sich der sogenannte „Radikalenerlass“ jährt, welcher zu massenhafter Ausspähung und vielen Berufsverboten von Linken geführt hatte. Zur Veranstaltung konnten wir unsere Lieder gegen die Berufsverbote, welche wir vor 40 Jahren bei Anti-Berufsverbote-Veranstaltungen gesungen hatten, nochmals aufführen, was große Beachtung und viel Beifall brachte. Bewegend, dass ehemalige Berufsverboteopfer bei der Ausstellungseröffnung mit dabei waren, immer noch in der Auseiandersetzung um mehr Demokratie und gegen staatliche Repression.

Januar 2017
Zum Neuen Jahr hat uns gleich eine sehr schöne Zuschrift aus Jettingen erreicht: Ich möchte euch gerne „unterstützen! Ich selber mache auch Musik …. möchte auch, wie Ihr, Menschen berühren und erreichen, zum Nachdenken anregen und zum ´Mut ermutigen`, einmal was anderes / neues zu wagen! Mir liegt Eure Arbeit am Herzen, finde es gut, daß es euch gibt, Ihr auch Strapazen und Proteste auf Euch nehmt – und noch mehr davon …. Ich kann eines tun, ich kann Euch beim ´Protestsingen` unterstützen und auf diese Weise (einer Spende) ´mitmachen`- das ist momentan meine Art, an den Demonstrationen teilzunehmen …. Danke für euer Engagement!“

Dezember 2016
Wir sind am 02. Dezember beim Jubiläum 125 Jahre SPD in Ludwigsburg aufgetreten und fanden sehr guten Anklang, v.a. auch unser Lied: 125 Jahre SPD. Für uns war der Auftritt auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. Als MARBACHER sind wir vor 30/40 Jahre sehr viel in Ludwigsburg und Umgebung aufgetreten. Hier einige Bilder (auf Foto 3 sind die MARBACHER mit der SPD-Landesvorsitzenden Leni Breymaier zu sehen):  Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4 Foto 5 Foto 6

November 2016
Ein schöner Auftritt bei der Willy-Brandt-Feier der SPD in Bad Wimpfen am 18. November.
Hier einige Fotos: Foto 1: Foto 2, Foto 3


November 2016
Neu eingestellt ist ein zweiter Teil unserer Island-Konzertreise mit Naturaufnahmen aus dem Geysirgebiet. Dieser Ausschnitt aus der Fotoschau wurde ausgewählt, weil die Bilder mit dem isländischen Volkslied „Majstjernan“ unterlegt ist, das wir in Island gesungen haben. Das Lied erzählt die Sehnsucht nach einem besseren Leben nach dem harten Winter. Der Mai-Stern signalisiert das erblühen der Natur, er symbolisiert auch den Aufbruch der Werktätigen zu neuen Ufern im Kampf um eine sozial gerechtere Welt. Der Text stammt vom isländischen Literatur-Nobelpreisträger Halldór Laxness. Hier geht es direkt zu den Island Impressionen: Island – Impressionen

Oktober 2016
Ein schönes Wiedersehen mit vielen Bekannten gab es bei der Lieder-Matinée der Naturfreunde Ulm am 23. Oktober im NFH Spatzennest. Wir präsentierten ein anderthalb stündiges Programm mit den Schwerpunkten erstmalig zum Thema Flucht, sowie zur Arbeitswelt. Eine sehr gelungene Veranstaltung und am Ende, als 2. Zugabe,  das gemeinsam gesungene „Wann wir schreiten Seit an Seit“.

Mai 2016
Aus dienstlichen Gründen ist es uns kaum mehr möglich am 1. Mai mit der gesamten Gruppe auf zu treten. Das heißt jedoch nicht, dass wir sängerisch nicht aktiv wären. Am 30. April wurde das Stuttgarter Gewerkschaftshaus in Willi-Bleicher-Haus umbenannt. Willi Bleicher versteckte – zusammen mit Anderen – im KZ Buchenwald einen Jungen bis zur Befreiung des KZ. (Siehe Roman: Nackt unter Wölfen von Bruno Apitz). Später war er legendärer Arbeiterführer und Vorsitzender der IG Metall. Die MARBACHER Silke Ortwein und Bernhard Löffler (Bild 1) haben bei der Feierstunde das eigens komponierte und getextete Willi-Bleicher-Lied uraufgeführt. Familie Bleicher zeigte sich sehr gerührt (Bild 2 – Familie Bleicher mit zwei Töchtern von Willi). Bei der zentralen 1. Maikundgebung des DGB in Stuttgart mit 6.000 Teilnmehmenden (Bild 3 – Kundgebung) stimmten die MARBACHER Bernhard Löffler und Rüdiger Ribitzki zum Abschluss das traditionelle „Brüder zur Sonne zur Freiheit“ an (Bild 4).

Mai 2016
Bei den Freidenkern in Ulm sind wir sehr gut angekommen: „Dank für Eure hervorragende Gestaltung zum 8. Mai, eine sehr feine Veranstaltung.“ „Die Veranstaltung im DGB-Haus zum Tag der Befreiung am 8.Mai war einfach super und dem Tag angemessen.Die Musikgruppe hat ein ca. 2-stündiges Programm, bestehend aus hauptsächlich eigenen Liedern und Texten dargeboten. Dazwischen waren immer Textpassagen, in denen etwas über die Entstehungsgeschichte des folgenden Liedes erzählt wurde. Am besten gefiehl mir das Sophie Scholl Lied, vielleicht wg. des regionalen Bezugs.“ (Bild vom Auftritt)

April 2016
Am Sonntag, den 10. April wurde in Werbach-Wenkheim im Taubertal die ehemalige Synagoge als neues Museum und Begegnungsstätte eröffnet. Die Synagoge war in der Reichspogromnacht 1938 nicht abgefackelt worden und stellt damit eines der seltenen original erhaltenen Stätten jüdischen Leben und Glaubens dar. Beim Festakt konnten wir „Lieder jüdischen Lebens und jüdischen Schicksals“ präsentieren. Überschwenglich der Dank an uns: „Der musikalische Vortrag Ihrer Dreiergruppe war klasse! Bei dem Lied von der Schönen, von der man sich fragt, mit wem sie eventuell nochmal gesprochen und wer sie eventuell nochmal getroffen habe… hatte ich Tränen im Blick.“ (Eine Danke-Mail). Auch die Presse sprach von „eindringlichen Liedern“ (Fränkische Nachrichten, 12.04.16) und die Main Post (12.04.2016) schrieb gar, dass wir „mit jiddischen Liedern für Begeisterung sorgten“, was viele Festbesucher uns gegenüber auch mündlich zum Ausdruck brachten.

November 2015
Letzter Auftritt für dieses Jahr beim Willy-Brandt-Nachmittag der SPD. (Foto vom Auftritt). Unsere Arbeiter- und Flüchtlingslieder umrahmten eine gelungene Polit-Veranstaltung und Jubilarfeier zur Geschichte, aber eben auch zu gegenwärtigen Problemstellungen im würdigen Rahmen des Kursaals von Bad Wimpfen.

November 2015
Zu gleich zwei Überschriften führte unser Auftritt anlässlich der Gedenkfeier: „70 Jahre KZ in Heilbronn„. Die Heilbronner Stimme (HST, 09.11.2015) titelte ihren Bericht zur Veranstaltung mit der Überschrift: „Stätte der Qual, der Fron, der Pein“ – eine Liedtextzeile aus unserem Lied „Hier nicht dort“, das wir dort gesungen haben. Einen Tag später hieß eine Überschrift in „Aufgeschnappt“ der Klatschspalte in der HST (10.11.2015): „Eine Frisur, ein Ritt und eine schmerzende Wunde“. Was war geschehen? Die HST schreibt so:
„Lädiert: Zähne zusammen beißen und durch. Trotz eines am Morgen notoperierten vereiterten Mittelfingers eilte… Silke Ortwein am Sonntag zur Gedenkstunde 70 Jahre KZ Neckargatach, um mit ihrer Gruppe die MARBACHER aufzutreten. Singen war kein Problem. Aber das Blockflöten-, Gitarre- und Trommelspiel tat wohl ganz schön weh. Respekt!“

Oktober 2015
Hohe Ehrung für die Naturfreunde: Am 11. Oktober 2015 wurde den Naturfreunden der Naturschutzpreis „Natura 2000 Award“ der EU im Metzinger Naturfreundehaus Falkenberg verliehen. Aus Brüssel angereist war eine hochrangige Delegation. Verliehen wurde der Preis innerhalb des Europathemas: Natura 2000, das versucht Umweltstandards zum Schutz der Natur in ganz Europa zu etablieren. Die Naturfreunde erhielten den Preis auf Grund der Gestaltung von „Natura Trails“, also für Natur-Wege, welche Interesse an Umwelt, Umweltschutz und Natur wecken. Erfreulich, dass wir MARBACHER zu diesem besonderen Anlass singen durften. Natürlich haben wir, neben 2 Naturfreunde-Liedern einige Umweltschutzlieder gesungen und gemerkt, wie aktuell diese auch heute noch sind. Hier der interessante Fernsehbericht des Lokalfernsehens: http://www.rtf1.de/news.php?id=10817. Nach 2:45 Minuten sind wir MARBACHER im Bericht zu sehen und zu hören.

September 2015
Vom 11.-13 September fand das „Liederfest im Spatzennest“ der Naturfreunde Ulm unter Beteiligung der MABACHER statt. Nicht weniger als 13 Musikgruppen und Liedermacher/innen gestalteten Workshops, aber vor allem auch das Liederfest am Samstag von 15 Uhr bis 03 Uhr morgens. Klasse, was da aufgeboten war und wie sich Songschreiber/innen weit über die Region hinaus hier zusammen fanden und ein musikalischer Austausch stattfand. Schön mit Fred Ape die alten Lieder von Ape, Beck und Brinkmann zu singen und Klaus den Geiger in seiner ganzen Ausstrahlung zu erleben. Aber auch die „jungen“ Künstler/innen wie Cynthia Nichschas & Band (derzeit mit Konstantin Wecker auf Tour), oder auch Koje, ein herzerfrischender Newcomer in der Liedermacherszene, bildeten ein sehr buntes, vielfältiges und unterschiedliches Musikfestival Programm ab. Unser Programm: Lauter eigene Lieder, die doch Viele überraschten, da diese Singer-/Songwriter-Qualitäten mit ganz eigenen Lieder von uns kaum erwartet waren. Ein sehr gelungenes Fest für uns, für das Publikum, – für Alle. (Foto 1 und Foto 2)

September 2015
Auf dem „Liederfest im Spatzennest“ hatten wir MARBACHER auch anrührende Begegnungen mit Leuten aus unserer Vergangenheit. Gerhard Mühlich „Muli“, – war vor der Gründung der MARBACHER lange Jahre Mitglied der Marbacher Naturfreunde Kulturgruppe. Er ist auf dieser Homepage unter SEHEN im „prähistorischen Foto“ von 1964 bei den Marbacher Skifflern ganz rechts zu sehen. Eine schöne Begegnung hatten wir auch mit Yvonne Faber vom Orchestra Vagabundi (siehe www.orchestravagabundi.wordpress.com). Yvonne war dabei, als wir 1983 die DDR bereisten und mit den MARBACHERN in Dresden und Neustadt/Sachsen mit unserem Programm „BRD Konkret“ auftraten. Yvonne war als Geigerin mit dabei um die Qualität der MARBACHER zu steigern!

Mai 2015
Am 17. Mai stellten sich 4.000 Bürger/innen gegen den ersten PEGIDA-Aufmarsch in Stuttgart. Eingekesselt im ersten Ring von der Polizei und im 2. Ring von den Gegendemonstranten, gingen die rund 150 Ewiggestrigen und ihre Botschaften im ohrenbetäubenden Lärm von Trillerpfeifen, Sirenen und Parolen unter. Auf der Kundgebung davor, zu der über 100 Stuttgarter Organisationen, Verbände und Parteien aufgerufen hatten, durften wir MARBACHER singen (Bild vom Auftritt). Für uns war es ein Erlebnis mal wieder vor so vielen Leuten auftreten zu können, – ein sehr buntes Bild von der Bühne (Bild 2). Auf vielfachen Wunsch haben wir zum Abschluss der Kundgebung „Bella Ciao“ gesungen, bei dem eine tolle Stimmung aufkam. Hier das Tondokumkent:
Achtung! Die Tonaufnahme ist ausschließlich ein Dokument und wurde nur über das Redemikro aufgenommen. Sie hat deshalb nicht annähernd die gewohnte Qualität, z.B. unserer CDs)

April 2015
Unsere Island-Konzertreise ist erfolgreich beendet und hat uns viele neue Eindrücke, Erlebnisse und neue Bekanntschaften gebracht. Bei fünf teilweise sehr gut besuchten Konzerten hatten wir viel Gelegenheit neue isländische Bekannte und Freunde kennen zu lernen. (Bilder vom Konzert in Stokkseyri/Eyrarbakki in der Orgelschmiede von Björgvins Tómassonar). Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht nehmen viel zu reisen und dieses an Naturschönheiten so reiche Land zu erkunden: Geysire, Gletscher, Vulkane, geothermische Bewegungen, Wasserfälle, Heißwasserquellen, Island-Pferde, Trolle und Basalt-Orgeln. Ein Spaßvogel hat die Anzahl unserer isländischen Konzertbesucher/innen von deren Bevölkerungsdichte auf die Bevölkerungsdichte Deutschlands umgerechnet. Demnach hätten wir 26.000 Besucher in Deutschland erreicht – na ja, Island hat gerade mal etwas über 300.000 Menschen als Einwohner/innen.

April 2015
In der alten Holzkirche von Reykolt überraschte uns ein unbeaufsichtigtes Harmonium was uns spontan zu ungewöhnlichen musikalischen Übungen veranlasste, mit einem sonst von uns nicht so gepflegten Musikgut und auch nicht in der sonst so gewöhnten Qualität unserer Auftritte. Hier das Video.

April 2015
Bei unserem Island-Konzert in Borgarnes war die junge isländische Songwriterin Soffia Björg anwesend. Sie war von unserem Auftritt so angetan, dass sie nach unserem Konzert uns selbst als Dank eines ihrer Lieder vortrug. Hier das Video. Eine sehr schöne Begegnung zu später Stunde (hier ein Bild). Mehr zu Sofia Björg gibt es hier.

April 2015
Vor 40 Jahren, also 1975, sollte das AUDI-Werk in Neckarsulm bei Heilbronn geschlossen werden. Dies veranlasste die Belegschaft des Werkes und eine ganze Region aufzustehen. Am 18. April kam es zum vierstündigen Marsch der streikenden Belegschaft nach Heilbronn, Höhepunkt der Aktivitäten gegen die Schließung. Mit Erfolg – das Werk wurde nicht geschlossen! Mit dabei in all den Kundgebungen vor den Werkstoren und auf dem Marktplatz in Neckarsulm – die MARBACHER Songgruppe. Dort hatte Bernhard Löffler, das bei den MARBACHERN nun 40 Jahre aktive Mitglied, seinen ersten Auftritt für die Gruppe. Damals texteten und sangen wir: „Der Schmücker-Plan hat vorgesehen, 10.000 Kollegen müssen gehn. Dagegen kämpfen wir Kollegen, das geht uns Alle an, – drum mitgemacht Kollegen, gemeinsam geht´s voran.“ (Toni Schmücker war damaliger Vorsitzender des VW-Konzerns.)

April 2015
Einen bewegenden Auftritt hatten wir bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Renate Deck, der Weiße Rose-Aktivistin und Forscherein. Dort, im Rathaus von Forchtenberg, dem Geburtsort von Sophie Scholl, haben wir die würdigenden Reden mit Liedern aus unserem Programm „Hier nicht dort!“ umrahmt, darunter auch das Sophie-Scholl-Lied: Dies fiel auch der Presse positiv auf, in dem sie uns zitierte: „´Weiße Rose, Blume des Widerstands gegen braune Brut im ganzen Land`. – Etappen: Die Politfolkgruppe MARBACHER gestaltet mit ihren Liedern Inseln des Sinnens und Nachdenkens. Auf Wunsch der Geehrten stimmen die Anwesenden in ein Volkslied ein, das um 1780 aufkam und das nie seine Aktualität verlieren sollte: ´Die Gedanken sind frei`. Hans Scholls letzte Worte unter dem Fallbeil waren: ´Es lebe die Freiheit!`“ (Hohenloher Zeitung vom 09.04.2015) Auch eine Form unseren Liedbeitrag entsprechend zu würdigen. (Ganzer Artikel hier)

März 2015
Am 14.03. hatte ein neues Programm von uns Premiere im Jüdischen Museum in Creglingen: „Jiddische Lieder – Lieder vom Leben, Schmerz und Leid“. In Creglingen hatte bereits im März 1933 ein Judenprogrom stattgefunden. SA-Schläger waren in die Kleinstadt an der Tauber gekommen, trieben die dort friedlich mit der Bevölkerung lebenden Juden zusammen und folterten diese derart, dass zwei von Ihnen in Folge der Misshandlungen starben. Das Judenpogrom von Creglingen gilt gemeinhin als der Beginn der Shoah. Das Jüdische Museum in Creglingen: passender Ort an historischem Platz für unser neues Programm, das großartig aufgenommen wurde. Fast überschwenglich die Berichterstattung und Kritik unseres 75 minütigen Konzertes. Hier der sehr positive Zeitungsartikel in den Fränkischen Nachrichten (auch mal mit Bild) vom 17.03.2015 zum Download im PDF-Format.

März 2015
Unsere Island-Konzertreise wirft ihre Schatten voraus und uns erreichen nette Mails aus Island, so von Oli Gudmundur: „Ich habe gerade dran gedacht ein weiteres Konzert für euch zu organisieren, in der kleinen Kirche von Thorbergssetur. Ich bin sicher Thorbergssetur wird sich an so einem Konzert erfreuen… Ich glaube der 2. April ist ein Tag an dem es etwas Publikum geben könnte, und wenn nicht … dann gibt es halt eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen (Smiley)“. Und nett ist auch das Schreiben aus der einzigsten Orgelwerkstatt Islands von Björkvin: „Hallo, Ich habe gesehen, dass Ihr hier in Island einige Konzerte gebt. Wenn Ihr Lust und Zeit habt könnt Ihr auch gerne in den Räumen der Orgelwerkstatt in Stokkseyri ein Konzert veranstalten. Wir würden Euch gerne die Räumlichkeiten zur Verfuegung stellen und bei der Bekanntmachung helfen. Ich weiss nicht ob Ihr noch einen Termin frei habt? Beste Gruesse aus Stokkseyri/Eyrarbakki“. Björkvin Tomassonar hat doch tatsächlich eine Extra-Orgel für Björk, Islands-Musik-Export-Schlager Nr. 1 gebaut, – die Gameleste (Zu hören auf: Biophilia, siebtes Studioalbum von Björk). Mehr auf: www.orgel.is
Wer könnte bei einem solchen Angebot nicht schwach werden?

Januar 2015
Am 11. Januar 1985 explodierte auf der Heilbronner Waldheide eine dort auf dem US-Stützpunkt deponierte Pershing II Atomträgerrakete, zum Glück ohne atomaren Sprengkopf. Der Unfall forderte das Leben dreier Soldaten und 16 Verletzte, – Heilbronn entging nur knapp einer atomaren Katastrophe. Zur Erinnerung fand am 11. Januar 2015 eine denkwürdige Veranstaltung der Friedensbewegung und des DGB im Heilbronner Gewerkschaftshaus statt. Da wir als MARBACHER Songgruppe vor 30 Jahren Teil der Friedensbewegung waren und bei vielen Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Atomraketenstationierung sangen, stellten wir den musikalisch-kulturellen Teil der sehr gut besuchten Veranstaltung dar und sangen natürlich auch die Lieder von damals. Aktionslieder und Persiflagen wurden damals von allen mitgesungen und mancher Reim treibt uns heute die Schamröte ins Gesicht, sangen wir damals z.B. solche Schüttelreim: „Haut dem Wörner (damaliger Verteidigungsminister) diesem Geier, die Raketen um die Ohren!“. Unsere beigefügten Bilder sind vom Ostermarsch am 08. April 1985, wo wir auf dem Heilbronner Marktplatz vor 15.000 Friedensbewegten singen durften.
Bilder: Bild 1Bild 2Bild 3Bild 4Bild 5

Oktober 2014
Im NaturFreundehaus Freibergsee ist eine stark ramponierte Gitarre unseres Gründers Ebe Keppler aufgetaucht. Er ist im Februar dieses Jahres verstorben. Zum Glück wurde die Gitarre nicht „entsorgt“. Im Rahmen einer Arbeitswoche im Haus wird diese Gitarre nun einen würdigen Platz zum Andenken an Ebe bekommen mit der hier beigefügten Info.

September 2014
Bei der Sommeraktion für die Lern- und Gedenkstätte Hotel Silber konnten wir unsere antifaschistischen Lieder singen. „Hier nicht dort“ ist es geschehen, im Hotel Silber war die Gestapo-Zentrale , das Dirigat des Terrors. Zwar konnte der Abriss der ehemaligen Gestapo-Zentrale verhindert werden, aber immer nochkämpfen wir und die Zivilgesellschaft für einen zentralen würdigen Lern- und Gedenkort zur Erinnerung an den Faschismus für Baden-Württemberg. Spontan entstand zum Auftritt ein „Hotel-Silber“-Vers für unser Lied „Hier nicht dort“: „In Stuttgart wird es noch heute bezeugt, der Faschismus seine Fratze zeigt. Aus der Zentrale – dem Zentrum der Macht – wurde Leid über viele Menschen gebracht. Von hier wurde zentral regiert, im Hotel Silber die Planung durchgeführt. Die Gestapo hat es umgesetzt, Menschen getötet, wie Hunde gehetzt.“ Mehr zur Initiative „Hotel Silber“ unter: www.hotel-silber.de.

Juli 2014
Ein Aufritt der besonderen und auch aufwühlenden Art war der Abend „Kultur im Klinikum“. Kurz vor dem Auftritt hatten wir noch eine todkranke Freundin besucht, um dann „Patienten und Besucher mit … klaren Stimmen und bekannten Volksliedern“ zu „begeistern“, so die Kritik. Und auch dies lesen wir nicht so oft: „Die Titel „Traum vom Frieden“ und „We shall overcome“ rissen alle zum raumfüllenden Mitsingen hin – tosender Applaus.“ Hier die ganze Kritik:http://meine.stimme.de/bericht_detail/Kultur-im-Klinikum/?bericht=661300

Juli 2014
Wir waren 3 Tage beim UZ-Pressefest in Dortmund und haben ereignisreiche Tage, sowie 3 Auftritte mit unterschiedlichen Programmen in nur 26 Stunden hinter uns gebracht. Insgesamt kamen wir sehr gut an, was auch diese Zuschrift beweist: „Vielen Dank für eure tollen und mitreißenden Auftritte beim Pressefest“. Besonders kam das „gemeinsame Singen“ Samstag Nachts an, für das wir extra ein kleines Textheft vorbereitet hatten. Irgendwie traf die Gemeinsamkeit des Singens wohl einen Nerv und ein Bedürfnis, so dass das Hessisch-Baden-Württembergische Zelt überfüllt war, Leute selbst vor dem Zelt mitfeierten und viele Arbeiterlieder in die regnerische Nacht schallten.

Februar 2014
Bei der Vernissage der Alfred-Hauser-Ausstellung in Berlin (Haus der Demokratie) hat der Cellist Rolf-Reinhardt Ganßauge Variationen über unser Alfred-Hauser-Lied gespielt und wurde dabei aufgenommen. Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=SjAzFwtAYq4

03.02.2014
Beim Jahresempfang des DGB Nordwürttemberg starteten wir in unser 40jähriges Jubiläumsjahr mit unserem ersten Auftritt 2014. Der Presse nötigte unser Auftritt ein respektvolles „emotionaler Politfolk“ ab, viel schöner war diese Zuschrift: „Vielen Dank. …. Es war eine gelungene Veranstaltung. Allein schon, dass ich am Anfang „Me tossa fila“ von Ritsos hören und mitsingen konnte, war super. Habe schon etliche Jahre nicht mehr die Flammenblätter gesungen. Es war schön Euch zu hören.“

01.02.2014
Wir trauern um Eberhard „Ebe“ Keppler, den Gründer der MARBACHER, der im Alter von 69 Jahren verstarb. Ebe war der Motor der MARBACHER von Anfang an, bis er Ende der 80iger Jahre bei uns ausstieg. Ohne ihn würde es unsere Musikgruppe nicht geben. Lothar „Härle“ Eberhardt drückt in seinem Nachruf auf Ebe das aus, was wir nicht besser formulieren könnten: „Wenn einer geht dann gehen alle, wenn der erste geht, werden die Schwerter der letzten bald weich. Dies Lied der Gruppe Lilienthal kam mir in den Sinn, als ich vom Tod von Ebe hörte. Er war für mich einer der mir das Tor zur Welt öffnete, das mir durch meine Erfahrungswelt zuvor verschlossen war. Danke Ebe. …….. Dinge gegen den Strich zu denken, dazu verhalf er mir. Er war einer der mit Leib und Seele seine Sache machte, mit seiner ganzen Kraft. Ebe, der Marbacher, ist nun nicht mehr. Ebe ist gegangen. Der Geist der in ihm wirkte, – er lebt.“

Ebe wirkte noch bei unserer ersten CD „Was kann in dieser Zeit ein Lied“ mit, – in unserer Bildergalerie ist er bis 1987 mit Gitarre oder Mandoline zu sehen. Natürlich ist er auch mit Gitarre auf unserem „Prähistorischen Gruppenfoto“ zu sehen. Wir bewahren ihm ein ehrendes Gedenken.

Dezember 2013
Video vom Auftritt zum Tag der menschenwürdigen Arbeit 2013
Am Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober 2013 waren wir zu Gast bei der Jubiläumsveranstaltung 30 Jahre Betriebsseelsorge Stuttgart. Dort wurde mitgefilmt und steht jetzt ein Beitrag im Netz. Die Redebeiträge werden mit unserm Auftritt unterteilt. Hier der Beitrag:http://www.youtube.com/watch?v=GMnxpHvq7WI

Oktober 2013
Neues vom Gitarristen Burkhard Siebert
Burkhard Siebert – E-Gitarrist der MARBACHER von 2003 – 2005 wird neuer stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Burkhard unterstützte die Gruppe auch nach 2005 immer wieder, wenn wir einen E-Gitarristen benötigten, – so hat er auf unserer letzten Produktion „Arm sei is ned guad“ 2 Lieder mit eingespielt und E-Gitarren-Soli beigesteuert. Wer ein Solo von ihm bewundern will, kann unter SEHEN auf dieser Homepage die 2. Fotoshow zum Fest des Politischen Liedes von 2004 in Berlin anschauen. Nach 2 min 20 sek kommt sein fulminantes Solo, das damals LIVE eingespielt wurde. Wir gratulieren zum beruflichen Aufstieg und wünschen viel kollegiale Kraft.

22. Juli 2013
Scholl-Grimminger-Matinée in Crailsheim
Einen sehr bewegenden Auftritt hatten wir bei der Scholl-Grimminger-Matinée in Crailsheim vor dem Wandbild der Weißen Rose. Ganz in der Nähe des Geburtshauses von Hans Scholl trafen unsere „Lieder gegen das Vergessen!“ den Nerv der Veranstaltung und berührten die Anwesenden. Mitten während des Auftritts flogen plötzlich Steine gegen die Scheibe des Schulfoyers, in welchem die Veranstaltung stattfand – feige aus dem Hinterhalt. In der Nähe wohnt einer der führenden Neonazis Baden-Württembergs, zum guten Glück ist weiter nichts passiert.

Mai 2013
Vertonung des Gedichts „Zwölf unterwegs“ von Hans Sahl
Sehr beschäftigt hat uns bis in den Mai hinein der Wettbewerb zur Vertonung des Gedichts „Zwölf unterwegs“ von Hans Sahl. Ausgelobt wurde der Wettbewerb um 80 Jahre nach Erscheinen des Gedichts, dieses nun auch endlich zu vertonen. Ziel war es die Vertonung aus Anlass von 80 Jahren Erstürmung der Gewerkschaftshäuser (02. Mai1933) und auch aus Anlass von 80 Jahren Bücherverbrennung durch die Nazis bei diversen Veranstaltungen zu singen. Es freut uns, dass wir unsere Vertonung tatsächlich aktuell bei Gedenkveranstaltungen singen konnten. Unsere Liedvertonung haben wir wieder im Studio eingespielt und erstmals das Lied mit einer Oboe eingespielt. Leider haben wir den Wettbewerb nicht gewonnen, die Siegerkompositionen wurden bis heute öffentlich noch nie gehört. Da wir unsere Komposition sehr gelungen finden gibt es diese als kostenlosen Download in voller Länge. Den Download des kompletten Liedes „Zwölf unterwegs“ gibt es auf der Seite ´Hören`.

15. März 2013
Video zum Tag der menschenwürdigen Arbeit
Am 06. Oktober 2012 fand anlässlich des „Tages für menschenwürdige Arbeit“ eine gemeinsame Veranstaltung von DGB, IG Metall, ver.di, KAB, Kath. Betriebsseelsorge, Ev. Kirchl. Dienst in der Arbeitswelt und dem Kath. Bildungswerk statt unter dem Motto: „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort…“ zum Thema: Prekäre Beschäftigung.
Zum Aktionstag ist jetzt ein Film entstanden, die Filmmusik stammt aus unserer Mini-CD der MARBACHER „Arm sei is ned gut – Lieder gegen die Armut“. Viel Spaß beim Hören und Sehen!
http://www.youtube.com/watch?v=wTLO6AOHN1Y.

01. Februar 2013
Neues Programm zum Thema Armut, Prekäre Beschäftigung, Arbeitslosigkeit
Die MARBACHER arbeiten gerade an ihrem neuen Programm zum Thema Armut, Prekäre Beschäftigung, Arbeitslosigkeit mit dem Titel: „Arm sei is nedd guadd – Lieder gegen die Armut“. Kern des Programms sind die eigenen Lieder unserer Mini-CD „Arm, sei is nedd guad!“ (siehe SHOP), aber auch einige frühere Lieder aus dem großen Repertoire der MARBACHER und einige Coversioenen – „Da muss doch wohl ein Ausweg sein!“).

31. Januar 2013
Wir trauern um Barbara Hoffmann, Gründungsmitglied der Marbacher Songgruppe.
Babs – wie sie in unserem Kreis hieß – war von 1974 bis 1979 Hauptsängerin und Flötistin unserer Gruppe. Nach langer Krankheit verstarb sie mit nur 60 Jahren. Babs war bis zuletzt unserer Gruppe in Freundschaft verbunden. Babs ist auf den ersten 3 Bildern unserer Bildergalerie „Historische Gruppenfotos“ zu sehen.

Unseren Toten ein ehrendes Gedenken: Katharina Meyer, Gruppenmitglied 1991/1992, Roland Beck , Gruppenmitglied von 1976-1986.

31. Dezember 2012
Für uns geht ein sehr ereignisreiches Jahr zu Ende. Nicht nur, dass wir nach 38 Jahren erstmalig drei CDs in einem Jahr gemacht haben, konnten wir auch sehr viele neue, eigene Lieder ins Programm aufnehmen. Insgesamt sind wir beachtliche 15 mal aufgetreten, besonders spannend für uns waren die Auftritte bei der Wiedereröffnung der Gedenkstätte im Salzbergwerk Kochendorf, unser Auftritt im Theaterhaus für den Landesjugendring, das Singen bei der 130. Montagsdemo der K21- Freunde, aber auch die bewegende Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Alfred Hauser, sowie das Fest der Internationalen Solidarität in Stuttgart mit – neben uns – Türkischer- und Chilenischer Gruppe. Schön, dass uns unsere Herkunftsorganisation die NATURFREUNDE wiederentdeckt haben und wir viel für sie spielen dürfen, wie auch ein Blick in die Termine 2013 belegt..

Dezember 2012
Special Edition: „Hier nicht dort – Live in Heilbronn!“ jetzt erschienen!
Das Release Konzert zum Studio-Album der MARBACHER „Hier nicht dort! – Lieder gegen das Vergessen!“ vom 09. November 2012 im Heilbronner Gewerkschafthaus wurde live mitgeschnitten. Die Aufnahme des Konzerts – mit allen Gastmusikern des Studio-Albums – ist so gut gelungen, dass die MARBACHER nun als Doppel-CD „Hier nicht dort – Live in Heilbronn“ herausgeben.
Neben den 13 Songs des Studio-Albums wird erstmals das Alfred-Hauser-Lied der MARBACHER veröffentlicht und die Lieder in ihrem Kontext textlich vorgestellt.
Die Doppel-CD ist unter unserer Mailadresse info@diemarbacher.de zum Preis von 15 Euro zu erhalten.
Die Einspielung ist eine 1:1-Aufnahme im Direktmitschnitt und Direktabmisch des Konzerts. Die 14 Lieder, ganauso wie die erklärenden Vortexte der Doppel-CD bilden jedenfalls eine einmalige Musik-Dokumentation (Special Edition) für Interessierte und Freunde der MARBACHER. Weitere Infos finden sich hier.

Mai 2012
Neue CD veröffentlicht!
Es ist soweit! Nach über zehn Jahren waren wir wieder im Studio und haben eine neue CD aufgenommen! „Hier nicht dort – Lieder gegen das Vergessen“ heißt das Album. Weitere Infos finden sich hier.

31. Oktober 2012
CD- Releaseparty: „Hier nicht dort – Lieder gegen das Vergessen!“
Am Freitag den 09. November stellen die MARBACHER ihre neue CD mit neuen und alten Lieder gegen Nazis im Gewerkschaftshaus Heilbronn vor: um ca. 20 Uhr nach der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am Gedenkstein der ehemaligen Synagoge, mit den Gastmusikern der CD: Arkadi Goldberg und Lilia Nesterenko (Geige), sowie Ralf Glenk (Mandoline, Gitarre). Hier der Einladungsflyer.

16. September 2012
MARBACHER: Lieder die Stellung beziehen!
Im Buch „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort!“ findet sich auch ein sehr interessanter Artikel über das Politische Lied von Jörg Munder: „Die ganze Welt in Worten und Tönen – eine Betrachtung zum politischen Lied“. Dort geht der Autor auch auf die MARBACHER, die beigefügte CD und das Wirken der MARBACHER als Politfolk-Gruppe ein: „Ihr eigener Slogan heißt „Lieder, die Stellung beziehen“ und sagt viel über das Verständnis (des politischen Liedes) aus. Darin steckt die Erkenntnis, dass auch in der langen Zeit des Bestehens der Gruppe etliche Wandlungen in Musik, Instrumentierung, Anspruch, Möglichkeiten aber auch im politischen Umfeld stattgefunden haben. Eine konstante Größe bleibt aber das „Stellung beziehen“, das Einmischen mit den Mitteln der Musik in unser Leben. Die Stärke des Politischen Liedes besteht nicht im Konsumieren, sondern im empathischen Begreifen, dass die Lieder uns etwas aus unserem Leben als gemeinschaftliche Wesen erzählen. Oder auch etwas einfacher ausgedrückt. Das (gemeinsame) Singen macht stark – und das politische Lied ermutigt dazu.“
Das ist wunderbar gesagt!

15. September 2012
Mini-CD: „Arm sei is nedd guad – Lieder gegen die Armut“ erscheint!
Das Buch „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort!“ ist fertig. Im Buch erscheint unsere Beilagen-CD mit vier Liedern: „Arm sei is nedd guad – Lieder gegen die Armut!“ (siehe Shop). Die neue Produktion ist sehr gelungen und zeigt uns auch mal wieder von der rockigen Seite bei zwei Liedern! Drei Lieder sind Neuerscheinungen.
Das Buch „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort!“ kann bei der Katholischen Betriebsseelsorge Stuttgart bezogen werden:http://www.drs.de/index.php?id=2383
Im Buch findet sich nicht nur unsere neue Mini-CD, sondern auch ein kleines Porträt der MARBACHER, alle vier Liedtexte, sowie ein Aufsatz von unserem Gruppenmitglied Bernhard Löffler: „Armut in einem reichen Land – ein sozialpolitischer Skandal“. Einen Blick auf den Buchtitel kann man hier werfen.

2. September 2012
100 Jahre Alfred Hauser
Der Antifaschist und langjährige VVN/BdA- Vorsitzende Baden-Württembergs Alfred Hauser wäre 100 Jahre alt geworden. Wir durften bereits am 70igsten, 75igsten und 80igsten Geburtstag von Alfred singen. Zur Gedenkfeier im Stuttgarter Gewerkschaftshaus spielen wir nur zu Zweit, da die Anderen mitten in den Sommerferien in Urlaub sind.
Silke Ortwein hat für den Anlass eigens das Alfred-Hauser-Lied komponiert und getextet. Dieses wurde per Handy heimlich aufgenommen und ist auf You Tube zu sehen:http://www.youtube.com/watch?v=2QElS_u4abo.
Eine sehr anrührende Gedenkfeier, zum Ende müssen wir das Alfred-Hauser-Lied noch einmal singen. Ein Bild von unserem Auftritt gibt eshier.

4. August 2012
MARBACHER erneut im Studio!
Für das Buchprojekt „Das Glück sucht uns an einem anderen Ort – Prekäre Beschäftigung“ der Betriebsseelsorge Stuttgart dürfen wir eine Mini-CD mit 4 Liedern einspielen. Silke hat dafür extra zwei neue Lieder zur Prekären Beschäftigung geschrieben. Zwei Lieder werden rockig eingespielt. Gastmusiker an der E-Gitarre ist Burkhard Siebert, der vor einigen Jahren festes Mitglied der MARBACHER war. Aufnahmeort ist wieder der Kulturkeller Heilbronn. Das hat es auch noch nie in der langjährigen Geschichte der MARBACHER gegeben, dass wir gleich zwei mal in einem Jahr im Tonstudio sind.

9. Juli 2012
Heilbronner Stimme: Singen gegen Rechts
In der Heilbronner Stimme ist ein Artikel über die MARBACHER Silke Ortwein und Bernhard Löffler. Der Artikel findet sich hier.

Juni 2012
Neues Homepagetitelbild
Wir haben den Starter zu unserer Homepage verändert mit einem aktuellen Auftrittsfoto. Aufgenommen ist das Live- Foto im Theaterhaus Stuttgart im Februar 2012. Dort durften wir bei der Verabschiedung von Johannes Heinrich, langjähriger Geschäftsführer des Landesjugendrings Baden-Württemberg spielen. Hier das Originalfoto.

25. Mai 2011
Neue Württembergische Zeitung: Göppinger Naturfreunde feiern 100-jähriges Bestehen
Der Artikel findet sich hier.